Tagestipps

Montag 18:03 Uhr SRF 2 Kultur

Kontext

Iran und die USA - Geschichte einer zerrütteten Liebe Das Beziehungsdrama zwischen Iran und den USA begann nicht erst 1979 mit den Mullahs. 30 Jahre früher sorgte ein kauziger, westlich geprägter Premier für Aufsehen: Mohammad Mossadegh. Erst begeisterte er die USA, dann halfen die US-Geheimdienste ihn zu stürzen. Mit Folgen bis heute.

Montag 19:00 Uhr HR1

hr1-Lounge in Concert: Jeff Lynne & George Harrison

The Electric Light Orchestra vs. The Beatles Moderation: Tommy Stärker Gute alte Freunde lassen sich nicht unterkriegen, während die Gitarre leise weint: Jeff Lynne, Mitbegründer des Electric Light Orchestras, gehört die erste Stunde der Lounge in Concert. Seinem guten alten Freund George Harrison die zweite Stunde.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Die Reise des Giuseppe Mastorna (1/2) Von Federico Fellini Federico Fellinis Selbsterkenntnistrip Übersetzung aus dem Italienischen: Jaja Pflug Komposition: Henrik Albrecht Mastorna: Hans Kremer Hostess: Anuk Ens Armandino: Dietmar Mues Marialola / Margherita: Tanja Schleiff Conférencier / Juror / Lautsprecher: René Heinersdorff Flugkapitän / Venturini / Schalterbeamter / Lautsprecher: Thomas Lang Mama: Caroline Schreiber Arzt / Zöllner / Vater: Christian Berkel Oberst / Zöllner: Ernst Alisch Frauenstimme / Reisende / Stewardess: Nina Weniger Portier / Bahnbeamter: Simon Roden Tubino / Oberst / Friseur: Ernst August Schepmann Sanitäter / Hoteldiener / Junger Mann: Matthias Koeberlin Matrone: Marianne Rogée Adelaide / Angestellte: Angelika Bartsch Polizeichef / Reisender: Christian Tasche Erfinder / Totengräber: Walter Renneisen Inspizient / Feuerwehrmann / Priester: Peter Nottmeier Einer / Pultnachbar / Zugabfertiger: Rainer Homann Mädchen: Nadja Karasjew De Cercis: Siemen Rühaak Geliebte: Constanze Becker Jole: Elisabeth Scherer Begleiter: Kai Bettermann Schutzmann / Lautsprecher Platz: Ralf Dittrich Kerl: Martin Schneider Pianist: Heinrich Schafmeister Priester: Gregor Höppner Nutte / Sekretärin: Doris Plenert Nutte: Lisa Sommerfeldt Isländer: Gudlaugur Thorbergsson Chinesisches Mädchen: Céline Vogt Nachrichtensprecher: Ulrich Wickert Eugenio / Megafonstimme: Hans-Georg Panczak Kind / Zigeunerjunge: Leonard Jaster Stimmen / Kirchenmänner / Passagiere: Wolfgang Rüter, Jochen Baum und Fabian Sattler Stimme / Nonne / Signora: Kathrin Höhne Stimmen / Nonnen: Ute Stein und Rebecca Madita Hundt Federico Fellini: Christian Redl Ferner wirken mit: Walter Gontermann und Peter Schwab Regie: Felix Partenzi Anschließend: WDR 3 Foyer

Montag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Die Zukunft der Demokratie Mehr Teilhabe von unten wagen Von Gabi Schlag und Benno Wenz Die parlamentarische Demokratie ist eine Erfolgsgeschichte. Mit Gerechtigkeitsdefiziten. Und Ermüdungserscheinungen. Kann mehr Teilhabe der Bürgerschaft da Abhilfe schaffen? Politaktivistinnen sind davon überzeugt und möchten deshalb Bürgerräte einsetzen. Wer mitredet, soll durch Losverfahren bestimmt werden. Dabei geht es nicht nur ums Diskutieren, sondern um ernsthafte Eingriffe in die Politik. Aber sind die Ausgelosten in der Lage, die komplexe Welt zu verstehen und über ihre Rolle als Privatperson hinauszuwachsen? Garantiert das Los demokratische Gleichheit? Wissenschaftler haben in einem Demokratieexperiment untersucht, wie der Austausch zwischen den Bürgern, die so unterschiedliche Erfahrungen und Kenntnisse mitbringen, am besten funktioniert. Und der durch Losverfahren zusammengesetzte ,Bürgerrat Demokratie" hat ein Gutachten für mehr partizipative Demokratie verfasst.

Montag 19:30 Uhr Ö1

On stage

"Sonero": Saxofonist Miguel Zenón verneigt sich vor Salsa-Sänger Ismael Rivera. Gestaltung: Andreas Felber. (Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) Der 43-jährige Miguel Zenón stammt aus Puerto Rico und lebt seit gut 20 Jahren in New York City. Aus diesem Spannungsfeld und dem Umstand des eigentümlichen Status seiner Landsleute, die US-Staatsbürger sind, als Spanischsprechende in den USA aber doch oft als Migranten wahrgenommen werden, bezieht er die Inspiration für viele seiner Projekte. In ihnen verhandelt Zenón auf kluge Weise Themen wie Heimat und Identität. Und er greift immer wieder musikalische Traditionen und Genres aus Puerto Rico auf und überträgt sie in seine Kompositionen. Im Kulturzentrum Leibnitz kam am 27. September 2019 das Programm "Sonero: The Music of Ismael Rivera" zur Aufführung, in dessen Rahmen sich Zenón vor dem 1987 verstorbenen, im gesamten karibischen Raum populären Salsa-Sänger verneigt. Zenón tat dies mit unverwechselbar warmem, expressiv-eindringlichem Ton, mit kraftvollen, dynamischen Kompositionen und seinem großartig eingespielten Quartett, dem schon seit vielen Jahren Luis Perdomo (Klavier), der aus Graz stammende Hans Glawischnig (Kontrabass) und Henry Cole (Schlagzeug) angehören. Ein Highlight des von Otmar Klammer kuratierten Jazzfestivals Leibnitz 2019!

Montag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

In Concert

40. Internationales Jazzfestival Saalfelden Kongresszentrum Aufzeichnung vom 24.08.2019 Sarah Tandy "Infection In The Sentence": Sarah Tandy, Klavier Binker Golding, Saxofon Sheila Maurice-Grey, Trompete Jihad Darwish, Bass Jordan Hadfield, Schlagzeug Moderation: Matthias Wegner

Montag 20:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Mein Sohn der Nazi Szenen einer Familie aus Niederbayern Von Reinhard Schneider Die Begegnung mit Simon, einem 16-jährigen Rechtsradikalen, fand bei zwei Demonstrationen in Passau statt. Simon schwenkte eine Reichskriegsflagge. Seine Mutter stand auf der anderen Seite und hielt ein Plakat mit der Aufschrift "Nazis raus!". Simons Zimmer gleicht einem Beobachtungsposten. Die Zeichen stehen auf Krieg. Familienkrieg. Simons Stiefvater Franz, ein ehemaliger Boxer, der als Fernfahrer sein Geld verdient, kommt nur am Wochenende nach Hause. Simon erstattete gegen ihn Anzeige, nachdem dieser ihn brutal zusammenschlug. Gleichzeitig klagt Franz gegen Simon, der drohte, ihn und seine Mutter umzubringen. Der Konflikt verläuft in den Bahnen eingefahrener Eskalation, kein Raum für Entwicklungsmöglichkeiten. Nur gegenüber dem Dritten - dem Autor - entsteht noch Raum für Reflexion und Kommunikation. Das Feature wurde 2001 mit dem Prix Italia ausgezeichnet. Produktion SFB/WDR 2000

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Wie grob der Filz ist, und wie warm Von Klaus Raab Regie: Ron Schickler BR 2020 "Hast du Geschwister?", fragt sie ihn bei ihrer ersten Verabredung. "Zwei, und du?", antwortet er ... "Ich habe einen Bruder, aber er lebt nicht mehr" sagt sie. Von diesem Moment an gehört dieser Bruder auch zu seiner Geschichte. Wie ein Pop-up-Fenster legt sich die Existenz des Mannes, der sein Schwager wäre, immer wieder über das Leben des Ich-Erzählers. Ihre Wege kreuzen sich im Nachhinein. Der tote Bruder seiner Frau begegnet ihm bei Partygesprächen, beim Abendessen mit den Schwiegereltern, im Kreißsaal. Irgendwann beginnt er sich zu fragen, wer dieser junge Mann gewesen ist, den er nie kennengelernt hat, der aber im Leben seiner Frau nach wie vor eine große Rolle spielt. Und er stellt fest, dass sein eigenes Leben anders verliefe, wäre der Schwager nicht viele Jahre zuvor gestorben. Wie grob der Filz ist, und wie warm ist die Geschichte einer Suche nach dem, was von einem Menschen bleibt, der gestorben ist, bevor er sein Leben leben konnte. Eine Geschichte über die Grenzen des Erinnerns, über Sprachlosigkeit im Umgang mit der Trauer; aber auch über die Bedeutung besonderer Momente und über die Wärme, die ihnen eingeschrieben ist. Das Hörspiel erzählt auch ein Spin-off der deutschen Davis-Cup-Erfolge 1988/1989 - mit dem Schwager im Zentrum, der im Teenageralter zu den besten deutschen Tennisspielern seiner Generation gehört hatte: Während seine ehemaligen Kollegen Spiel um Spiel gewinnen, kämpft er gegen seine Krankheit mit Methoden, die er auf dem Platz gelernt hat. Das Hörspiel beruht auf einer wahren Begebenheit.

Montag 21:05 Uhr BR-Klassik

SWEET SPOT. Neugierig auf Musik

Die Akustik-Techno-Formation Slatec So viel Mut muss eine Band erst einmal haben: Rausgehen und loslegen, ohne Noten und ohne Plan. Komplett frei improvisieren. Komponieren im Hier und Jetzt. Als Solist vielleicht noch easy, aber als Ensemble? Bei Slatec ist das aber Konzept, alle Songs im Moment entstehen zu lassen. Am Montag spielen die sieben Musiker rund um Jazzrausch Bigband-Bandleader Roman Sladek live im SWEET SPOT-Studio und erzählten von ihrer Liebe zur elektronischen Musik, warum viel Kopfarbeit nötig war, um mit akustischen Instrumenten im Techno-Stil zu improvisieren und warum repetitives Musikmachen genauso anspruchsvoll ist wie wilde Jazzmusik. Kostenloses Telefon während der Sendung: 0800 - 80 48 100 Internet: www.br-klassik.de/sweetspot 22.00 Nachrichten, Wetter

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Deutschland hat keine Pferde mehr

Von Dirk Schmidt (Ursendung) Es wird unübersichtlich in Hamm. Zuerst der Mord an "Deutschland", dem stadtberühmten Obdachlosen und dann findet auch noch ein altbekanntes Mitglied zurück zur Task Force. Entsprechend viele Fragen prasseln auf die Kolleg*innen ein: Gibt es einen auf Obdachlose fixierten Serienkiller in der Stadt? Ist Ditters noch der alte oder bereits die neue? Und was zur Hölle soll "Deutschland hat keine Pferde mehr" eigentlich bedeuten? Als dann noch ein unerwarteter Schicksalsschlag das Team ereilt, drohen Scholz & Co sich endgültig zu verzetteln. Aber die Task Force Hamm würde ihrem Ruf nicht gerecht, wenn sie nicht noch ein Ass im Ärmel hätte. Dirk Schmidt ist Jahrgang 1964, Werber, Schriftsteller und Hörspielautor, lebt im Ruhrgebiet, arbeitet im Rheinland und legt mit "Deutschland hat keine Pferde mehr" seinen 14. ARD Radio Tatort rund um die Task Force Hamm vor. Regie: Claudia Johanna Leist Komponist: Rainer Quade Produktion: WDR 2020 Sprecher: Matthias Leja - Lenz Sönke Möhring - Latotzke Uwe Ochsenknecht - Scholz Hans Peter Hallwachs - Vorderbäumen u. v. a. (53 Min.)

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Fremde Blicke Nach dem Roman von Karin Fossum Übersetzung: Gabriele Haefs Bearbeitung: Andrea Czesienski Regie: Götz Naleppa Mit: Winfried Glatzeder, Markus Meyer, Stefan Gossler, Elena Uhlig, Götz Schulte, Reiner Heise, Udo Kroschwald, Lars Rudolph, Swetlana Schönfeld Komposition: Hanna Hartman Ton: Lutz Pahl Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001 Länge: 54"20 Als Annies Leiche gefunden wird, spricht alles für einen Sexualmord. Doch die Obduktion ergibt: Tod durch Ertrinken. Die erst 15-Jährige war eine begeisterte Handballerin, bis sie vor einem Jahr abrupt mit dem Sport aufhörte. In der Nähe eines norwegischen Dorfes findet man die Leiche eines jungen Mädchens. Es ist die 15-jährige Annie. Sie ist nackt und nur mit einer Windjacke bedeckt. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen Sexualmord hin. Doch die Obduktion ergibt: Tod durch Ertrinken. Spuren eines Kampfes sind nicht vorhanden. Kommissar Sejer übernimmt den Fall. Seine Ermittlungen führen lange nicht zu den entscheidenden Erkenntnissen, wohl aber tief in das Innenleben der Familien in einem modernen norwegischen Dorf. Karin Fossum wurde 1954 in Sandefjord/Norwegen geboren. Ihre literarische Karriere begann sie mit Gedichten und Erzählungen. 1995 erfand sie die Figur des Kommissar Konrad Sejer, inzwischen sind 13 Romane in dieser Reihe erschienen, auf Deutsch zuletzt 2017 "Böser Wille". Für ihr Werk, das in zwölf Sprachen übersetzt ist, erhielt Karin Fossum mehrere internationale Preise. Die Autorin lebt in Sandefjord. Deutschlandfunk Kultur produzierte außer "Fremde Blicke" noch weitere Hörspieladaptionen der Sejer-Romane: "Wer den Wolf fürchtet" (2003), "Dunkler Schlaf" (2004).

Montag 23:00 Uhr Eins Live

1LIVE Soundstories

Esperanto Von Lucas Derycke Sprachunterricht gegen Lagerkoller Übersetzung aus dem Niederländischen: Angela Kuhk Komposition: Frederik De Clercq Jasmin: Marthe Schneider Hanna: Elisa Schlott Petra: Marina Wandruszka Lasse: Helgi Schmid Syrische Frau: Yara Ward Syrische Männer: Yousef Aljork, Omar Sheikh Khamiis und Mouhanad Rameh Esperantist: Klaus Peeck Nils: Johannes Benecke Flüchtling: Warsama Guled Antje: Rabea Wyrwich Maja: Jele Brückner Mike: Lucas Derycke Regie: der Autor

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